Grußwort des Botschafters

Ursprünglich als beratende Nachfolgeorganisation des Marshall-Plans gegründet, ist die OECD heute in vielen Fachgebieten Standardsetzerin und Produzentin von wegweisenden Analysen und international vergleichbaren Daten: vom Umwelt- und Klimaschutz, über Bildung – man denke nur an die viel zitierte PISA-Studie – Finanz- und Sozialpolitik, bis zu Energie und Entwicklungsarbeit. Ihr Ziel ist, die wirtschaftlichen Rahmen- und Lebensbedingungen in den Mitgliedsstaaten und darüber hinaus nachhaltig zu sichern und zu verbessern: Better Policies for a Better Life.  

Die OECD ist eine internationale Regierungsorganisation mit 35 Mitgliedsstaaten. Eine Sonderposition nimmt die Kommission der Europäischen Union ein, die zwar ebenfalls an der OECD-Arbeit teilnimmt, jedoch kein eigenes Stimmrecht hat. Eine wichtige Rolle spielen auch Brasilien, China, Indien, Indonesien und Südafrika, die zwar nicht Mitglieder sind, jedoch als privilegierte Partnerstaaten  in Komitees der Organisation mitarbeiten können.

Die Aufgabe der deutschen Ständigen Vertretung bei der OECD ist, die Arbeit der Bundesregierung mit zu gestalten, die Entscheidungsträger in Berlin zu beraten, nicht zuletzt, die deutschen Anliegen im Botschafterrat, Komiteesitzungen oder Arbeitsgruppen vor Ort zu vertreten. Außer dem Auswärtigen Amt und dem für die OECD federführenden Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sind das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, das Bundesministerium der Finanzen sowie die Bundesbank vertreten.

Auf unserer Seite finden Sie neben umfangreicher Dokumentation über die Arbeit der Vertretung und der OECD die Kontaktdaten Ihrer Ansprechpartner für die einzelnen Bereiche.

Dr. Matei I. Hoffmann