Treffen der OECD-Gesundheitsminister am 16. und 17. Januar 2017

Treffen der OECD-Gesundheitsminister am 17. Januar 2017 Bild vergrößern Treffen der OECD-Gesundheitsminister am 17. Januar 2017 (© BMG/Kroll)

Das Forum am 16. Januar in Form von Panel-Diskussionen zum Thema „patienten-zentrierte Gesundheitsfürsorge“ wurde ergänzt durch Beiträge von Vertretern des Commonwealth Funds sowie der Harvard Business School. Am 17. Januar diskutierten Minister und Vertreter aus insgesamt 44 Staaten, davon 35 OECD-Mitgliedsstaaten, Maßnahmen, Ambitionen und Herausforderungen für die nächste Generation anstehender Gesundheitsreformen.

Die Teilnehmer an der Konferenz beschlossen eine Erklärung zur Weiterentwicklung der Gesundheitspolitiken. Die Aufgabe der OECD zur Weiterentwicklung der Methoden für daten- und indikatorenbasierte Vergleiche der Gesundheitssysteme und ihrer Leistungsfähigkeit wird bekräftigt und erneuert. Ihren Niederschlag findet dieser Ansatz unter anderem in der seit 2010 erscheinenden Veröffentlichung der OECD „Health at a Glance“, in der die Gesundheitssysteme mit zahlreichen Indikatoren hinsichtlich verschiedener Aspekte wie Gesundheitszustand, Gesundheitsinfrastruktur, Versorgungsqualität, Zugang und Finanzierung verglichen werden. Im Fokus weiterer OECD-Arbeit sollen unter anderem Vorschläge und Empfehlungen zur Weiterentwicklung von Patientenbefragungsdaten über deren Behandlungserfahrungen und -ergebnisse stehen. Dies soll dem Ziel einer patienten-zentrierten Behandlung dienen.