Klausurtagung der stellvertretenden OECD-Botschafter in Bonn

Diskussion im Weltsaal des Auswärtigen Amts Bild vergrößern Diskussion im Weltsaal des Auswärtigen Amts (© StäV OECD)

Vom 6. bis 7. Oktober 2016 kamen die stellvertretenden Botschafter bei der OECD für ihre jährliche Klausurtagung auf Einladung der deutschen Vertreterin Margitta Wülker-Mirbach nach Bonn. Die Vertreter diskutierten die anstehenden Themen und Arbeitsprogramme der OECD. Dazu gehören unter anderem die globale Bedeutung der OECD und ihre Rolle im Rahmen der Implementierung der von den Vereinten Nationen (VN) entwickelten Nachhaltigkeitsziele („Sustainable Development Goals“). 

Bundeskartellamtspräsident Andreas Mundt sprach über die Arbeit und internationale Vernetzung seiner Behörde. Im „Langen Eugen“, dem früheren Bundestags- und heutigen UN-Campus, stellte der stellvertretende Exekutivsekretär des VN-Klimasekretariats Richard Kinley dessen Arbeit vor und diskutierte mit den Vertretern über die Möglichkeiten der Kooperation zwischen VN und OECD. Würdiger Tagungsort war der Weltsaal des Auswärtigen Amts (Dienstsitz Bonn), in dem 1990 die Verhandlungen über die deutsche Wiedervereinigung stattgefunden hatten. Am Abend lud der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Reinhard Limbach zum Empfang ins Alte Rathaus der Stadt ein.